Starkes Engagement für die kardiale MRT

11. Februar 2026

Drei Personen stehen auf einer Bühne mit einem Schild der Society for Cardiovascular Magnetic Resonance. Zwei Personen halten eine Auszeichnung in der Hand. Eine große Leinwand im Hintergrund zeigt das gleiche Bild.

DHZC-Kardiologe Prof. Sebastian Kelle erhält den SCMR Advocacy Award 2026

Drei Personen stehen auf einer Bühne mit einem Schild der Society for Cardiovascular Magnetic Resonance. Zwei Personen halten eine Auszeichnung in der Hand. Eine große Leinwand im Hintergrund zeigt das gleiche Bild.
Prof. Sebastian Kelle wurde beim Jahreskongress der SCMR ausgezeichnet

Große Würdigung für die Stärkung der kardialen Magnetresonanztomographie (MRT): Prof. Sebastian Kelle, Leiter der Kardiovaskulären Bildgebung am DHZC, Campus Virchow-Klinikum (CVK), wurde beim Jahreskongress der Society for Cardiovascular Magnetic Resonance (SCMR) in Rio de Janeiro/Brasilien mit dem SCMR Advocacy Award 2026 geehrt.

Besonders bemerkenswert: Er ist der erste Wissenschaftler aus Europa, der diese Auszeichnung erhält.

Engagement für Sichtbarkeit und Weiterentwicklung der kardialen MRT

Der Award würdigt das außergewöhnliche Engagement von Prof. Kelle und seinem Team am DHZC für die Weiterentwicklung und internationale Sichtbarkeit der kardialen MRT.

Prof. Kelle ist Oberarzt an der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am CVK. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin lehrt und forscht er und wird in seiner Professur von der Stiftung Deutsches Herzzentrum unterstützt. An der DHZB Akademie leitet er zertifizierte CMR-Kurse für Fachpersonal und engagiert sich intensiv für die strukturierte Aus- und Weiterbildung in der kardiovaskulären Bildgebung.

Wissenschaftliche Exzellenz und internationale Vernetzung

Mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung in der Kardiologie und kardiovaskulären Bildgebung zählt Sebastian Kelle zu den führenden Expert:innen seines Fachgebiets. Er hat über 200 wissenschaftliche Artikel und Fachpublikationen veröffentlicht, zahlreiche Studien betreut und ist aktives Mitglied in renommierten Fachgesellschaften wie der SCMR, der European Society of Cardiology (ESC) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Für seine internationalen Forschungsarbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Innovation für die Patientenversorgung: Das Projekt „HerzCheck“

Als Ärztlicher Leiter des Projekts „HerzCheck“ untersucht Prof. Kelle gemeinsam mit seinem Studienteam, ob und wie MRT-Screenings sinnvoll in die Regelversorgung in Deutschland integriert werden können. Im Rahmen der Studie werden Patient:innen mit kardiovaskulären Risikofaktoren mittels Herz-MRT untersucht. Ziel ist es, eine Herzinsuffizienz mithilfe modernster MRT-Diagnostik frühzeitig zu erkennen und so die Lebensqualität der Patient:innen nachhaltig zu verbessern.

Internationale Stimme für die kardiale MRT in Politik und Gesellschaft

Der SCMR Advocacy Award zeichnet Mitglieder aus, die sich national und international in besonderer Weise für die Weiterentwicklung der kardialen Magnetresonanztomographie einsetzen. Geehrt werden Persönlichkeiten, die maßgeblich zur öffentlichen Wahrnehmung, politischen Diskussion und gesellschaftlichen Anerkennung der kardialen MRT beitragen und deren Bedeutung für die moderne Patientenversorgung hervorheben.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung der SCMR, die erst durch die große Unterstützung des Teams am DHZC, der Charité und der Stiftung Deutsches Herzzentrum möglich wurde“, sagt Sebastian Kelle. „Gemeinsam mit meinem Team freue ich mich darauf, mich auch weiterhin für die Sichtbarkeit und Relevanz der kardialen Bildgebung einzusetzen.“

Wir gratulieren Prof. Sebastian Kelle herzlich zu dieser besonderen Ehrung und wünschen ihm für seine weitere Arbeit viel Erfolg!

Mehr Informationen:
SCMR Advocacy Award: https://scmr.org/scmr-awards/scmr-advocacy-award/
SCMR-Jahreskongress: https://scmr2026.eventscribe.net/

Dieser Artikel ist von HerzCheck.org

HerzCheck ist ein vom Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) initiiertes Modellprojekt zur frühzeitigen Diagnostik der Herzinsuffizienz mithilfe der kardialen Magnetresonanztomographie (Herz-MRT). Das Projekt geht im Herbst 2025 in die nächste Phase.