Herzschwäche sichtbar machen

10. März 2026

Werbeplakat für HerzCheck, ein mobiles MRT zur Herzgesundheit. Ein Truck mit großem Herzmotiv ist im Hintergrund abgebildet. Text informiert über Herzschwäche als Volkskrankheit in Deutschland und hebt die Bedeutung früher Erkennung hervor.

Expert:innen des DHZC stellen Ergebnisse der Herzcheck-Studie beim parlamentarischen Frühstück vor

Werbeplakat für HerzCheck, ein mobiles MRT zur Herzgesundheit. Ein Truck mit großem Herzmotiv ist im Hintergrund abgebildet. Text informiert über Herzschwäche als Volkskrankheit in Deutschland und hebt die Bedeutung früher Erkennung hervor.

Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland leben mit Herzinsuffizienz – oft bleibt die Erkrankung lange unentdeckt.

Das Projekt „HerzCheck“ des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) soll dies ändern: Es nutzt innovative MRT-Diagnostik, um Patient:innen aus Risikogruppen schon in frühen Stadien zu identifizieren und ihnen eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.

Gemeinsam mit Politik, Selbstverwaltung und Patientenvertretung wurden beim parlamentarischen Frühstück am 6. März 2026 in Berlin „Herzschwäche sichtbar machen – wie gelingt die Herzinsuffizienz-Versorgung?“ die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen „HerzCheck“-Studie diskutiert.

Die Ergebnisse von „HerzCheck“ sowie die Diskussion machten deutlich: Es besteht ein Bedarf an frühzeitigem Screening auf Herzinsuffizienz in Deutschland. Besonders relevant ist dabei die häufige Komorbidität einer chronischen Nierenkrankheit (CKD). Herz- und Nierenfunktion sind eng miteinander verknüpft – wird eine der beiden Erkrankungen zu spät erkannt, verschlechtert dies die Prognose erheblich. Um die Prognose und Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu verbessern und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden, bedarf es der Integration eines kardio-renalen Screenings in die Regelversorgung. Dies kann nicht losgelöst implementiert werden: Es braucht eine übergeordnete Präventionsstrategie, um der Krankheitslast durch kardio-renale Erkrankungen in Deutschland zu begegnen.

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für den offenen Austausch und die engagierte Diskussion.

Das Deutsche Herzzentrum der Charité (DHZC) setzt HerzCheck mit Unterstützung der AstraZeneca GmbH und der Stiftung Deutsches Herzzentrum um. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Herzstiftung e.V. und der Nationalen Herz-Allianz.

Dieser Artikel ist von HerzCheck.org

HerzCheck ist ein vom Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) initiiertes Modellprojekt zur frühzeitigen Diagnostik der Herzinsuffizienz mithilfe der kardialen Magnetresonanztomographie (Herz-MRT). Das Projekt geht im Herbst 2025 in die nächste Phase.